Personalmanagement in der Restaurantküche

- Drei aktuelle Themen im Fokus

Großereignisse wie die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft locken die Fans ins Freie, vielfach auch in die Gastronomie. Der Branchenverband Dehoga rechnet in den nächsten Monate mit stabilen oder steigenden Einnahmen. Ein Umsatzplus in Deutschlands Gastronomie von 1,5 Prozent im Jahr 2014 scheint greifbar. Für uns Anlass, einen Blick auf das Personalmanagement in der Gastronomie, insbesondere in der Restaurantküche zu werfen.

Drei aktuelle Themen rund  um loyale Mitarbeiter, übersichtliche Dienstpläne und professionelle Berufskleidung stehen im folgenden Bericht im Mittelpunkt.

Loyalität führt zu Bestand

In Gastronomie steht das Kommen und Gehen auf der Tagesordnung – nicht nur bei den Gästen, sondern auch beim Personal. Auch wenn die Mobilität vielfach unvermeidbar (Stichwort Saisonkräfte) ist, ist die hohe Personalfluktuation vor allem kosten- und zeitintensiv. Wege zur Mitarbeiterbindung an das eigene Haus beschäftigen deshalb seit Jahren die Branche.

Restaurants mit langjährigen Mitarbeitern führen dies meist auf gute Konditionen, Extras wie Schulungen oder Betriebspensionen, hohe Qualität des Personalessen und vor allem ein loyales Management hin. Auch die Dienstpläne spielen für die Mitarbeiterzufriedenheit eine wichtige Rolle.

Den Überblick nicht verlieren

Dienstpläne sind gerade in der Gastronomie unerlässlich um einen Überblick zu erhalten und seine Mitarbeiter effizient und sinnvoll einteilen zu können. Sollarbeitszeit, Fehl- und Überstunden, Urlaubstage und Feiertage dürfen in einer vollständigen Übersicht nicht fehlen und deren transparente Auflistung ist für Arbeitgeber wie –nehmer wichtig. Wird der Dienstplan geändert, so soll das eindeutig erkennbar sein. Tipp Ex, radieren und ähnliches ist beim Dienstplan nicht angebracht.

Verschiedene Schichtzeiten in Hotel und Gastronomie sowie die Berücksichtigung von Wochenenden und Feiertagen als Arbeitszeit, werden mit professionellen Zeiterfassungssystem abgedeckt. Gleitzeitkonten, auch über eine lange Dauer geführt, ermöglichen Flexibilität, um das Personal optimal und fair einzusetzen, und dabei immer leistungsfähig gegenüber den Gästen zu sein.

Die praktischste Art Berufsbekleidung zu erwerben

In der Gastronomie zählt es zum Standard, dass sich die verschiedenen Berufsgruppen eindeutig voneinander unterscheiden. Für den Gast soll das Personal als solches erkennbar sein. Für den Mitarbeiter stehen in Punkto Arbeitskleidung Funktionalität, Design und Komfort im Vordergrund. Für den Besitzer sind meist langlebige Qualität und Personalisierung der Kleidung von Bedeutung.

Die Berufskleidung beinhaltet für den Koch etwa die leicht zu reinigende Kochjacke und -hose sowie bequeme Schuhe. Hygienische Vorschriften, beispielsweise dass die Küchenbekleidung kochfest waschbar ist, werden mit der Berufsbekleidung vom Profi abgedeckt. Nicht zu vergessen für die Küche ist auch die Kopfbedeckung des Personals, um das buchstäbliche Haar in der Suppe zu vermeiden.

Steht in der Küche immer noch die Funktionalität der Kleidung im Fokus, so ist im Service der modische Aspekt bedeutend. Eine einheitliche Kleidung der Kellner, dessen Stil zum Gesamtkonzept des Restaurants passt, hat einen Einfluss auf den Wohlfühlfaktor der Gäste. Weil selbst bei bester Qualität mit den Jahren Gebrauchsspuren auftreten und die Reservekleidung für neues Personal irgendwann aufgebraucht ist, ist es wichtig, dass die Berufskleidung möglichst lang verfügbar ist. 

Für den Arbeitgeber gibt es verschiedene Möglichkeiten Berufsbekleidung für seine Angestellten zu erwerben. Immer beliebter wird das Bestellen hochwertiger Berufsmode über das Internet. Wenn die gelieferte Ware nicht passt, kann problemlos und einfach von der Rücksendung Gebrauch gemacht werden. Und das ohne Angabe von Gründen.

Berufsmode für die Gastronomie finden Sie hier: www.jobeline.de