"Strikt verboten" bei Kündigungen

Kündigungen sind für beide Seiten eine unangenehme Sache. Umso wichtiger ist es dabei, Stil und Anstand zu bewahren und die Selbstachtung des Gekündigten nicht zu verletzen. Walter Reisenzein von DBM Linz hat einige der wichtigsten Punkte zusammengefasst. Keinesfalls sollte folgendes passieren:

  • Kündigungen ohne persönliches Gespräch, zum Beispiel per E-Mail.
  • Kündigungsgespräche im Großraumbüro oder in einem einsehbaren Büro.
  • Kündigungsgespräche kurz vor Dienstschluss, am letzten Arbeitstag der Woche, vor Feiertagen, vor oder nach Feiern oder Firmenfesten.
  • Kündigungen ohne Zweitgespräch.
  • Kündigungen von anderen als den direkten Vorgesetzten.
  • Keine Zeit für Reaktionen des Gekündigten vorsehen.
  • Verharmlosungen, Kündigung als "normales" Vorkommnis abtun.
  • Lange Diskussionen, Verteidigung und Rechtfertigung.
  • Falsche Hoffnungen wecken.