Spotlight-Analyse von PAC: Virtuelle Teams benötigen eine starke Führung

Spotlight-Analyse zeigt Herausforderungen durch moderne Arbeitswelt auf

Karlsruhe/München, 3. März 2016 – Die Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) sind in ihrer neuen Spotlight-Analyse „Virtuelle Teams benötigen eine starke Führung!“ der Frage nachgegangen, welche Herausforderungen die zunehmend digitalisierte Arbeit mit sich bringt. Gleichermaßen analysierten die Experten, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um der Überforderung von Mitarbeitern und Vorgesetzten durch weit verstreute Teams vorzubeugen. Das Ergebnis der von Citrix in Auftrag gegebenen Analyse: Es sind neben technischen vor allem organisatorische Herausforderungen, denen sich Verantwortliche und Teams stellen müssen, um eine effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten.

In der zugrundeliegenden Studie „Zusammenarbeit virtueller Teams in deutschen Unternehmen“ befragte PAC 152 Führungskräfte in kleinen, mittleren und großen deutschen Unternehmen zur Bedeutung von Collaboration für eine effiziente und erfolgreiche Zusammenarbeit. 70 Prozent sahen eine gesteigerte Bedeutung von Collaboration für den Geschäftserfolg. Auch die Probleme traten hervor, die mit einer ineffizienten Zusammenarbeit einhergehen: 69 Prozent der Befragten gaben an, dass die Konzentration auf Kernaufgaben leidet, 66 Prozent erkannten die Frustration ihrer Mitarbeiter und Kollegen, wenn die Zusammenarbeit nicht wie gewünscht erfolge. 46 Prozent sahen sogar eine Gefahr von Burnout-Risiken durch Überlastung. Technische Lösungen können helfen, diese Gefahren einzudämmen.

Die Spotlight-Analyse befragt im Rahmen eines ausführlichen Interviews neben Jochen Boekel, Area Vice President EMEA bei Citrix, auch Günther Kopperger, Experte für Organisationsentwicklung und agile Managementkonzepte bei der Beratung addWings GmbH. Dieser sieht in der örtlichen und zeitlichen Trennung des Teams eine generell unterschätzte Herausforderung. Erfolgreiche virtuelle Teams haben meist eine längere Kick-off-Phase durchlaufen, in der man sich persönlich kennen gelernt, ein klares gemeinsames Aufgabenverständnis entwickelt und gemeinsame Regeln und Routinen eingeübt hat.

„In längeren Projekten ist es auch noch vorteilhaft, sich alle sechs bis acht Wochen persönlich zu treffen, zur Projektarbeit oder auch nur zum gemeinsamen Grillen“, so Günther Kopperger in der Analyse. „Für die Phasen der virtuellen Zusammenarbeit sind regelmäßige Abstimmungen per Videokonferenz unerlässlich. Sehr bewährt hat sich das aus dem agilen Projektmanagement bekannte tägliche Stand-up-Meeting von ca. 15 Minuten. Wenn man als Gruppe dann auch noch eine externe Kamera und einen 60 Zoll-Screen benutzt, ist das fast wie ein Treffen in der Realität.“

Fünf Gebote für die Führung virtueller Teams

Die Analysten von PAC stellen in als Konsequenz der Studienergebnisse wichtige Tipps und Handlungsanweisungen für Führungskräfte zusammen. Sie basieren auf den Erkenntnissen, dass Barrieren oftmals weniger technischer als vielmehr organisatorischer und kultureller Natur sind.

Zu den „fünf Geboten für die Führung virtueller Teams“ gehören:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit auf die strategische Agenda setzen
  • Sich gegenüber der Nutzung neuer Technologien öffnen
  • Vertrauenskultur etablieren
  • Coaching statt Mikromanagement
  • Virtueller Teamarbeit „Leben einhauchen“

„Die Spotlight-Analyse verdeutlicht, dass deutsche Unternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung für die Zusammenarbeit zwar erkannt haben, es aber noch an einer konsequenten Umsetzung geeigneter Maßnahmen mangelt“, sagt Jochen Boekel. „Unternehmen müssen nicht nur die technischen Lösungen bereitstellen, sondern viel Wert darauf legen, die Mitarbeiter einzubinden und auf die neuen Anforderungen und Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Schließlich profitieren nicht nur Unternehmen von der neuen Flexibilität, sondern auch die Arbeitnehmer. Allerdings muss sichergestellt werden, dass der persönliche Kontakt zu Vorgesetzten und Kollegen nicht abreißt.“

Die Spotlight-Analyse erhalten Interessenten unter bit.ly/PAC-Spotlight-Analyse.

Citrix-Thementag „Leadership 4.0: Was braucht die Führungskraft von morgen?“

Citrix veranstaltet am 8. März 2016 eine Reihe von Webinaren zum Thema Leadership 4.0. Anmeldungen sind auf learn.citrix.com/030816_Fraedrich_Dederichs_TT_Leadership_G2M_DE-WBR-S möglich.

Weiterführende Links

Über PAC – a CXP Group Company

Pierre Audoin Consultants (PAC) wurde 1976 gegründet und gehört seit Juni 2014 zur CXP Group, dem führenden unabhängigen europäischen Marktanalyse- und Beratungsunternehmen für die Software- und ITDienstleistungsindustrie sowie für Themen rund um die digitale Transformation.

Wir bieten unseren Kunden umfassende Support-Services in der Bewertung, Auswahl und Optimierung ihrer Softwarelösungen sowie bei der Bewertung und Auswahl von IT-Dienstleistern und begleiten sie bei der Optimierung ihrer Sourcing- und Investitionsstrategien. Die CXP Group begleitet IKT-Entscheidungsträger bei ihrer digitalen Transformation.

Schließlich steht die CXP Group Software- und IT-Dienstleistungsanbietern mit quantitativen und qualitativen Analysen sowie strategischer und operativer Beratung bei der Optimierung ihres Go-to-Market-Ansatzes zur Seite. Auch öffentliche Einrichtungen vertrauen bei der Entwicklung ihrer IT-Richtlinien auf unsere Studien.

Mit 40 Jahren Markterfahrung, 17 Niederlassungen in weltweit 8 Ländern und 140 Mitarbeitern unterstützt die CXP Group jährlich mehr als 1.500 IKT-Entscheidungsträger und die operativen Unternehmensbereiche sowohl großer als auch mittelständischer Unternehmen und deren Provider. Die CXP Group besteht aus drei Gesellschaften: Le CXP, BARC (Business Application Research Center) und Pierre Audoin Consultants (PAC).

Weitere Informationen unter www.pac-online.com

Über Citrix

Citrix (NASDAQ:CTXS) führt die Umstellung auf Software-definierte Arbeitsplätze an und unterstützt neue Formen der effizienten Zusammenarbeit - mit Lösungen in den Bereichen Virtualisierung, Mobility Management, Netzwerk und SaaS. Citrix-Lösungen ermöglichen sichere, mobile Arbeitsumgebungen und erlauben Mitarbeitern, mit jedem Endgerät und über jedes Netzwerk direkt auf ihre Anwendungen, Desktops, Daten und Kommunikationsdienste zuzugreifen. Mehr als 400.000 Unternehmen und über 100 Millionen Anwender setzen weltweit auf Technologien von Citrix. Im Jahre 2014 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 3,14 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen sind zu finden unter www.citrix.de.