MOPS von der Leine lassen

Bessere Bewerberansprache mit mobil-optimierten Stellenanzeigen

Immer mehr Fach- und Führungskräfte erleben das mobile Internet als Gewinn für ihre Freizeit und Karriere. Mehr als 30 Millionen Deutsche surfen mobil. Schon bald werden mehr Websites über mobile als über stationäre Endgeräte aufgerufen. Für die Personalwirtschaft bietet sich die Chance, auf dieses neue Nutzungsverhalten zu reagieren und nun auch mobil erstklassige Kandidaten anzusprechen.

Smartphones und Tablets ändern nachhaltig die Betrachtungsgewohnheiten ihrer Nutzer. Unterschiedliche Bildschirmabmessungen und Betriebssysteme erschweren die Betrachtung konventioneller Stellenanzeigen. Um Fach- und Führungskräfte auch mobil zu erreichen, hat die Jobbörse Jobware mobil-optimierte Stellenanzeigen – oder kurz und einprägsam MOPS – entwickelt. Sie erreichen geeignete Kandidaten dort, wo sie sich gerade aufhalten, ob im Café, in der Bahn oder am Frühstückstisch.

Mit MOPS aus der mobilen Sackgasse

Basierend auf der „Mobile-Recruiting-Studie“ (Jobware in Kooperation mit der Hochschule RheinMain) wurden 2014 Regeln für die Gestaltung von mobilen Stellenanzeigen entwickelt. Nur wenn die Stellenanzeige auf dem Smartphone – etwa durch eine intuitive Menüführung und automatische Anpassung an die Bildschirmauflösung – überzeugt, verleitet sie den Richtigen zum Bewerben.

„Um weiterhin erstklassige Kandidaten für Stellenangebote zu begeistern, müssen Personaler diesem veränderten Verhalten der Zielgruppe Rechnung tragen“, erklärt Dr. Wolfgang Achilles, Jobware-Geschäftsführer. Unternehmen können es sich im Wettbewerb um Fachkräfte nicht mehr leisten, den mobilen Kanal nur nebenbei zu bespielen.

Die Vermeidung von Brüchen in der „Candidate Experience“ ist die größte Herausforderung, um mobile Sackgassen zu vermeiden. Konventionelle Stellenanzeigen führen bei mobilen Aufrufen zu hohen Abbruchraten: Lästiges Scrollen, eingeschränkte Les- und Bedienbarkeit konnten in der Mobile-Recruiting-Studie als schwerwiegende Probleme identifiziert werden.

Um Regeln für die Gestaltung mobiler Stellenanzeigen zu entwickeln, haben Jobware und die Hochschule RheinMain eine Reihe von Erfolgsfaktoren ermittelt. Ziel war es, eine maximale „Mobile Fitness“ zu erreichen. Das Untersuchungsdesign bestand aus einer technischen Validierung und einer heuristischen Evaluation sowie zwei Usability-Tests (Walkthrough mit Thinking aloud und Eye-Tracking-Analyse inklusive Recall-Test). Ein Prototyp wurde entwickelt – der es nun zur Marktreife gebracht hat

MOPS reduzieren nicht den Inhalt der Stellenanzeige, sie passen diesen vielmehr perfekt an das Endgerät an – und das natürlich im Corporate Design. So sind die Kerninformationen immer sofort sichtbar. Ähnlich einer Ziehharmonik kann sich das Menü dehnen bzw. aufklappen. Das Touchmenü ist intuitiv in der Bedienung und gibt die vom Leser gewünschten Informationen jeweils bei Berührung preis.

34 Prozent wollen sich mobil bewerben

MOPS perfektionieren nicht nur die mobile Stellensuche, sie geben auch neue Anstöße in Richtung der Entwicklung mobiler Karriereseiten.

Vom Erstkontakt mit der Stellenanzeige bis zum Einreichen der Bewerbung können mobil-optimierte Karriereseiten ganzheitlich den Bewerbungsprozess abdecken. „Wir wissen mittlerweile sehr genau, was mobile Nutzer von einer Karriereseite erwarten. Auf Seiten der Unternehmen wächst der Handlungsdruck“, erklärt Dr. Achilles.

So zeigt die Mobile-Recruiting-Studie, dass Bewerbungen bislang oft nicht mobil hinterlegt werden können (73 Prozent). Auch verkürzte Bewerbungsformulare (87 Prozent), Social Media-Einbindungen (67 Prozent) sowie Möglichkeiten der mobilen Kontaktaufnahme (40 Prozent) sind noch nicht umgesetzt. Fakt ist aber: Rund ein Drittel (34 Prozent) der Internetnutzer wollen sich heute schon mobil bewerben.

Der Erfolg von MOPS und mobilen Karriereseiten besteht darin, dass sie unabhängig vom verwendeten Endgerät den Leser zu begeistern wissen.

Wechselwillige Kandidaten erwarten, dass Unternehmen auf sie zukommen. Wer MOPS einsetzt, erhöht die Bewerberquote und Bewerberqualität. Überdies bilden MOPS die Basis einer mobilen Karriereseite.