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Kaum Botschafter in den eigenen Reihen

StepStone Studie: Die wenigsten Mitarbeiter empfehlen ihren Arbeitgeber weiter

Düsseldorf, Dezember 2011 - Die wenigsten Mitarbeiter setzen sich aktiv als Markenbotschafter für ihr Unternehmen ein. Wie eine aktuelle StepStone Studie ergab, würde nur rund jeder siebte Mitarbeiter (14 Prozent) sein Unternehmen gegenüber der Familie und Freunden bedenkenlos als Arbeitgeber weiterempfehlen - und jeder Dritte (33 Prozent) würde dies nur unter Vorbehalt tun. Im Rahmen einer Untersuchung zum Thema Employer Branding befragte die Online-Jobbörse StepStone insgesamt rund 6.000 Fach- und Führungskräfte und 800 Unternehmen aus acht europäischen Ländern zu Bildung und Kommunikation einer attraktiven Arbeitgebermarke. Die Studienergebnisse legen eine große Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit offen: Denn die Mehrheit der befragten Unternehmen ist fest davon überzeugt, von ihren Mitarbeitern als Arbeitgeber weiterempfohlen zu werden.

Die geringe Bereitschaft zur Weiterempfehlung lässt sich durch weitere Studienergebnisse erklären: Der Ruf deutscher Unternehmen als Arbeitgeber wurde im Durchschnitt nur mittelmäßig bewertet. Die befragten Fach- und Führungskräfte gaben ihrem Unternehmen in Bezug auf dessen Attraktivität als Arbeitgeber auf einer Skala von 1 bis 10 im Schnitt die Note 5. Sprechen zu wenige Faktoren für ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber, sehen Fach- und Führungskräfte von einer Weiterempfehlung ab. Das hat Folgen, denn bilden sich Bewerber eine Meinung über einen potenziellen Arbeitgeber, ist das persönliche Netzwerk laut Studie eine viel genutzte und mit Abstand die glaubwürdigste Informationsquelle.

Für 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer stimmt das kommunizierte Arbeitgeberimage des Unternehmens mit der Realität nicht überein. Die Hälfte der befragten Arbeitnehmer meint sogar, die Arbeitsrealität sei in Wirklichkeit eher negativer als das Bild, welches das Unternehmen im Rahmen der Employer-Branding-Kommunikation nach außen darstelle. Folgende Faktoren machen aus Sicht der Kandidaten eine positive Arbeitgebermarke aus: eine gute Arbeitsumgebung und -ausstattung (83 Prozent), finanzielle Anreize und Bonuszahlungen (75 Prozent), wirtschaftliche Stabilität sowie Unternehmenserfolg (75 Prozent) und Aufstiegsmöglichkeiten (74 Prozent). Fazit: Die eigenen Mitarbeiter sind die besten und wirksamsten Botschafter einer Arbeitgebermarke – vorausgesetzt, sie sind von der Qualität des eigenen Unternehmens als Arbeitgeber überzeugt.

Weitere Ergebnisse der StepStone Employer Branding Studie 2011 im Überblick:


Quelle: StepStone Deutschland GmbH - http://www.stepstone.de

Dieser Beitrag ist online seit 03.01.2012.

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