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Laterale Führung

Bei lateraler Führung manifestieren sich die Führungsbeziehungen nicht in einer vertikalen Einflussnahme von Vorgesetzten zu Untergebenen wie bei der hierarchischen Führung. Laterale Führung ist in diesem Sinne als zielorientierte, soziale, interpersonelle Verhaltensbeeinflussung von in etwa Gleichgestellten zu verstehen und zwar insbes. mit Hilfe von Kommunikationsprozessen zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Laterale Führungsbeziehungen bestehen bei Kollegen, die der gleichen hierarchischen Stufe angehören und gemeinsame abteilungs-(gruppen)interne oder externe Aufgaben erfüllen. Im Gegensatz zu hierarchischen Führungsstrukturen werden Konflikte hier nicht durch Weisungen behoben, sondern durch gegenseitige Abstimmung und Konsens innerhalb des jeweiligen Kollegenkreises.

Quelle

Becker, Fred G.: Lexikon des Personalmanagements. Über 1000 Begriffe zu Instrumenten, Methoden und rechtlichen Grundlagen betrieblicher Personalarbeit. 2. Aufl. DTV-Beck 2002.

Literatur

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