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Kapitalbeteiligung

engl. employee ownership plans

Die Kapitalbeteiligung als eine Variante der materiellen Mitarbeiterbeteiligung betrifft solche fakultativen Entgelte, bei denen Mitarbeiter über Kapitalanteile mit ihrem jeweiligen, arbeitgebenden Betrieb mit finanzieller Unterstützung des Arbeitgebers verbunden werden. Sie ist in verschiedenen Formen hinsichtlich der Mittelverwendung über eine Fremd- und eine Eigenkapital (-ähnliche)beteiligung möglich, siehe hierzu die Abb. K-1. Eine Verbindung zur Erfolgsbeteiligung besteht oft dadurch, dass die jeweiligen Kapitalbeteiligungen - im Rahmen der Mittelaufbringung - durch vorherige individuelle Erfolgsanteile (eventuell mit einem weiteren Zuschuss der Mitarbeiter) "finanziert" werden. Es gelten unterschiedliche Formen der Beteiligungsgestaltung. Eine Beziehung zur immateriellen Beteiligung besteht im Zusammenhang mit der sog. "betrieblichen Partnerschaft".

Eigentkapitalformen Mischkapitalformen Fremdkapitalformen
  • Belegschaftsaktien
  • GmbH-Anteile
  • Genossenschaftsanteile
  • Stille Beteiligung
  • Genusscheine
  • Indirekte Beteiligung über Mitarbeitergesellschaft
  • Mitarbeiterdarlehen
  • Mitarbeiterschuld-
    verschreibung

Abb. K-1: Überblick über Grundformen der Kapitalbeteiligung

Quelle

Becker, Fred G.: Lexikon des Personalmanagements. Über 1000 Begriffe zu Instrumenten, Methoden und rechtlichen Grundlagen betrieblicher Personalarbeit. 2. Aufl. DTV-Beck 2002.

Literatur

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