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VRG HR

Humankapitaltheorie

engl. concept of human capital

Die Humankapitaltheorie stellt eine mikroökonomische Arbeitsmarkttheorie dar. Sie gibt die Annahme homogener Arbeit auf und untersucht die Verteilung des Arbeitseinkommens, die Höhe des Individualeinkommens und auch die Wahl des Arbeitsplatzes sowie die Fristigkeit von Beschäftigungsverhältnissen. Die zentrale Aussage der Theorie ist, dass Arbeitnehmer durch die als Ergebnis einer persönlichen Optimierungsentscheidung getätigten Investition in ihr Humankapital (in Form von Bildung) ihre Produktivität und damit den für sie erzielbaren Lohnsatz erhöhen.

Diese Investition in das Humankapital kann sowohl allgemeine wie auch betriebsspezifische Qualifizierungsmaßnahmen umfassen und sowohl vor dem Eintritt in den Arbeitsmarkt wie auch später im Betrieb erfolgen. Gerade die betriebsspezifischen Investitionen in das Humankapital können dazu beitragen, die Beschäftigungsverhältnisse zu stabilisieren, da diese Spezialkenntnisse den Betrieb motivieren, durch einen lukrativen Lohnsatz den Arbeitnehmer an sich zu binden und so dessen Fluktuationswahrscheinlichkeit verringert wird.

Quelle

Becker, Fred G.: Lexikon des Personalmanagements. Über 1000 Begriffe zu Instrumenten, Methoden und rechtlichen Grundlagen betrieblicher Personalarbeit. 2. Aufl. DTV-Beck 2002.

Literatur

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