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Führungsstile, dimensionale

Dimensionale Führungsstile beziehen sich auf verschiedene Verhaltensdimensionen. Zu unterscheiden sind:

  • Der eindimensionale Führungsstil, bei dem nach dem Grad des Entscheidungsspielraums für den Vorgesetzten oder die Gruppe unterschieden wird. Es wird somit nur ein einzelnes Beurteilungskriterium betrachtet, das mehr oder weniger erfüllt ist. Als Extrempositionen auf einer Geraden sind die Führungsstile - Abb. 1:

    Dimensionale Führungsstile, Abb. 1

  • Der zweidimensionale Führungsstil, der als Verhaltensgitter der Führung dargestellt wird. Er enthält in der Vertikalen das personenorientierte und in der Horizontalen das aufgabenorientierte Führungsverhalten - Abb. 2:

    Dimensionale Führungsstile, Abb. 2

  • Der dreidimensionale Führungsstil. Hier gibt es verschiedene Konzepte, z. B. die 3-D-Konzeption von Reddin. Bei ihr wird als dritte Dimension die Effizienz des Führungsstils einbezogen.

    Im Glockenkurven-Modell von Hersey/Blanchard wird die Reife des Mitarbeiters als dritte Dimension berücksichtigt. Bei unreifen Mitarbeitern ist ein stark aufgabenbezogener Stil zu wählen. Reife Mitarbeiter sollten wenig aufgabenbezogen (wenig Druck) und wenig personenbezogen geführt werden, d. h. Motivation ist nicht nötig. Der je nach Gegebenheit wechselnde Stil wird als situativer Führungsstil bezeichnet.

Quelle

Olfert, Klaus: Lexikon Personalwirtschaft. 1. Aufl. Friedrich Kiehl Verlag GmbH 2008.

Literatur

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