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Arbeitsbewertung

engl. job evaluation/rating

Aufgabe der Arbeitsbewertung als Teilaufgabe der Arbeitsforschung ist die vergleichende Beurteilung der Arbeitsplätze innerhalb eines Betriebes, um letztendlich eine anforderungsbezogene Differenzierung der Entgelte zu ermitteln. Der Anspruch einer anforderungsgerechten Entlohnung (→ Entgeltfindung) ist in fast allen geltenden Entgelttarifverträgen (→ Tarifvertrag) verankert. Danach sollen Mitarbeiter, die an Arbeitsplätzen mit höheren Anforderungen beschäftigt sind, ein höheres Entgelt als die Mitarbeiter an Arbeitsplätzen mit geringeren Anforderungen erhalten. Grundlage der Arbeitsbewertung ist das Ergebnis der Arbeitsplatzanalyse. Zur Arbeitsbewertung werden verschiedene Standardverlahren (siehe Abb. A-4) verwendet. Summarische und analytische Arbeitsbewertungverfahren werden dabei mit zwei verschiedenen Bewertungsprinzipien kombiniert: Prinzip der Reihung (= wechselseitiger Vergleich) und Prinzip der Stufung (= Vergleich mit vorher festgelegten Anforderungsstufen).

Standardverfahren der Arbeitsbewertung

Quelle

Becker, Fred G.: Lexikon des Personalmanagements. Über 1000 Begriffe zu Instrumenten, Methoden und rechtlichen Grundlagen betrieblicher Personalarbeit. 2. Aufl. DTV-Beck 2002.

Literatur

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